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Anlässe 2003
Die Highlights aus dem Jahr 2003: Der Zunftköniginnenausflug auf dem Öko-Trampelpfad, das sportliche Fühlingsfest und das Bräntebuurli Geburtstagsfest im Stall.

Samstag 10. Mai 2003
Zunftköniginnenausflug mit Vreny der Ersten

Am Samstag Nachmittag trafen wir uns hinter der Linde um die Zunftkönigin Vreny am Stationenweg für den Zunftköniginnenausflug abzuholen. Vreny erwartete uns bereits mit einem kleinen Apero. Nach einem ersten Inestäche startete der Ausflug mit Ross und Wagen – in Richtung Boningen. Nach einer Fahrt über die Gunzger Allmend und durch den Wald erreichetn wir inzwischen gut geölt Boningen. Doch wir waren noch nicht am Ziel. Der Kutschenfahrt ging weiter bis nach Ruppoldingen. Beim Stauwehr erwartete uns ein Atelianer, der uns zu einer Führung auf dem neu eröffneten Naturlehrpfad einlud. Dementsprechend wanderten wir brav dem motivierten und ökologisch sehr versierten Führer hinterher. Wir erfuhren, dementsprechend dass über die Fischtreppe jährlich etwa 3 Aale, 2.5 Lachse und ab und zu auch ein exotischer Fisch, den es bei uns gar nicht gibt den Weg nach Boningen finden, dass der Eisvogel seinen neuen teuren Nistplatz dementsprechend verschmäht und sahen mit eigenen Augen, dass sich auf dem Naturlehrpfad auch das eine oder andere seltene aber umso schönere Pflänzchen antreffen lässt.

Wir wissen nun auch, wie wir es anstellen müssen, um zu einem feudalen Zunftlokal zu kommen... Jetzt müssen wir nur noch ein EW finden, dass im Kappeler Dorfbach ein Kraftwerk bauen will und dann können wir Gruftis Schopf auf deren Kosten zur ganzjährigen Bräntevilla umbauen lassen.

Zurück in Ruppoldingen wurden wir nach dieser anstrengenden Wanderung kulinarisch verpflegt. Der Rest des Abends ist schnell erzählt: Ein Ausflug ins Gäuer Nachtleben führte uns in eine Disco – ja das gibt's wirklich im Gäu - wo sogar die jüngsten Zünftler das Durchschnittsalter weit nach oben zogen und Bier in 5 Liter Plastikeimern serviert wird...

Manche Zünftler trafen in diesem Lokal auch ganz unverhofft ihren eigenen Sohn und es ist bis heute nicht ganz sicher, wem diese Begegnung peinlicher war: Dem Sohn oder dem Vater...


Samstag 24. Mai 2003
Das Frühlingsfest

Die diesjährigen Organisatoren Fritz Krieg und Pädu Brack forderten uns auf, mit geschmückten Velos vor dem Zunftlokal zu erscheinen. Dieser für ein Frühlingsfest typischen Aufforderungen kamen denn auch alle Zünftler – oder muss ich hier präzisieren: die Zunftfrauen - nach und dekorierten ihre Stahlessel mit viel Fantasie. Nach einer offiziellen Begrüssung durch Fritz Krieg ging die Fahrt ins Blaue dann los, in Richtung Hägendorf und weiter nach Rickenbach. Im Industriequartier von Rickenbach zeichnete sich zum Glück schon der erste Zwischenstopp ab: In der Lagerhalle von Armandos Attraktionen wurden wir mit einem Apero inkl. Zvieri empfangen. Doch gemütlich konnten wir es uns dann doch nicht richtig machen. Eine Art Bauern-Olympiade war in der Halle verteilt vorbereitet und musste Pärchenweise absolviert werden: Melken, Schiessen, Sagen und Nageln stand auf dem Programm und sorgte für viel Unterhaltung. Der Zweck der ganzen Olympiade? Ja natürlich, es ging darum die neue Zunftkönigin zu finden.

Eher geschwächt als gestärkt von den sportlichen Strapazen ging die Fahrt per Velo dann weiter und endete beim Zunfthüsli der Bärenzunft zu Wangen. Alle freuten sich wieder einmal einen Anlass in diesem schönen Zunftlokal zu feiern – auch der Zunftmeister, denn damals noch verband er nur positive Erinnerungen mit diesem Lokal.

Im Zunfthüsli angekommen stiess nun auch Christoph Lack noch zu uns respektive wir zu ihm. Die beiden Organisatoren hatten nämlich eine besonders clevere Idee: Sie engagierten Christoph als Koch, dann konnten sie sicher gehen, dass nichts anbrennt...

Der Abend verlief sehr gemütlich und lustig – wie könnte er auch anders, wenn 30 Erwachsene mit Fress-Lätzli in einem Raum sitzen. Die Krönung des Abends stellte wie immer die Bekanntgabe der neuen Zunftkönigin dar. Christina holte an der Olympiade die meisten Punkte und wurde damit zu ihrer eigenen Überraschung zur neuen Zunftkönigin gewählt.

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Samstag 30. August 2003
Bräntebuurli Geburtstagsfest

Von den 5 Geburtstagskindern Christoph, Röbi, Hansruedi, Edith und Sonja wurden wir zum Geburtstagsfest eingeladen. Standesgemäss eingekleidet trafen wir uns wie auf der Einladung stand vor dem Zunftlokal. Nach einer kurzen Orientierung und Standortbestimmung durch Röbi Lack verschiebten wir uns in Richtung Schreinerei Ritter.

Dort angekommen gab es – wie könnte es anders sein – ein Apero.
Selbstverständlich hatten wir Geladenen uns auch etwas einfallen lassen: Jedes Pärchen hatte im Vorfeld den Auftrag erhalten, ein kleines Spiel vorzubereiten, bei welchem man Punkte sammeln konnte. Das ergab eine Art Postenlauf mit diversen sehr unterschiedlichen Aufgaben und am ende eine ausgeklügelte Rangliste.
Doch eins nach dem anderen: Nach dem Apero, ging es weiter in den ausrangierten Stall von Studer Urs. Dort war zu unserer Überraschung alles schön zum Nachtessen hergerichtet. Da liessen wir uns natürlich nicht zweimal bitten und stürzten uns sogleich ins kulinarische Vergnügen. Übrigens die Auswahl der Weine war sensationell und wer suchte fand darunter auch die eine oder andere echte Rarität...

Als Intermezzo gab es noch ein Seilziehwettkampf der beiden Singgruppen gegeneinander. Wer gewonnen hat, weiss ich nicht mehr so genau, jedenfalls war es die Gruppe, welche Marcel auf ihrer Seite hatte. Die andere Gruppe versuchte zwar mit allen Mitteln gegen Marcel Dopingvorwürfe ins Feld zu führen, aber vergebens. Die Schiedsrichter liessen sich nicht von ihrer Linie abbringen.

Über den ganzen Abend verteilt fanden weitere Spiele und Wettkämpfe statt und als Höhepunkt konnten wir am Ende eine Rangliste mit 5 Gewinnern präsentieren: Christoph, Röbi, Hansruedi, Edith und Sonja gewannen je eine Fasnachtsfigur.

Übrigens, dass im Quiz mit Fragen zur Zunft der beste nur 7 von 10 Antworten richtig hatte (der schlechteste 3), schockierte den Zunftmeister. Die Zunft wurde übrigens 1979 gegründet und nicht 1879. Wir müssen uns vielleicht überlegen, ob wir in Zukunft bei der Aufnahme von neuen Mäuchern ähnlich wie bei der Einbürgerung eine Art Geschichtstest verlangen sollen...

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