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Anlässe 2006
JAHRESPROGRAMM 2006

13.1.2006        Hilari auf dem Schulhausplatz Kappel
28.1.2006        Treberwurstessen; Trüeler Zunft Twann
23.2.2006        Schmutziger Donnerstag; Schnitzelbänke
26.2.2006        Fasnachtsumzug; Schnitzelbänke
1.3.2006          Aschermittwoch; Katerschmaus
5./12.3.2006    Skitag (wenn's Wetter stimmt !)
18.3.2006        Sonnwendfeier Oensingen (www.sonnwendfeier.ch)
24.3.2006        Märzbott
20.5.2006        Frühlingsfest
24./25.6.2006   Zunftherrenausflug
2./3.9.2006      Chilbi; Bräntevilla
21.10.2006      Herbstbott
11.11.2006      Martinstag
 
... und vielleicht auch dieses Jahr wieder einige potentielle Neuzünftler mehr !


Ausblick 2007
12.1.2007        Hilari
15.2.2007        Schmutziger Donnerstag



13. Januar 2006 Hilari
Kalt war der Hilari 2006 - wie fast immer ! Die Dünnerepflotscher und ihre befreundeten Guggen heizten uns zünftig ein und unser Zunftmeister eröffnete feierlich (und auch ein wenig besinnlich) die närrischen Tage. Einige weitere Narren trugen zum guten Gelingen bei. Dem Vernehmen nach wurde die Bar erst gegen morgen geschlossen !
 
28. Januar 2006 Treberwurstessen in Twann
Eine kleine, aber prominente Gruppe Zünftler reiste nach Twann, wohlweislich im Zug. In der 'Hausbeiz' von Bruno Engel wurden wir herzlich empfangen und von Engeln - Vater, Mutter, Tochter Dominique - bestens bewirtet. Es gefiel uns so gut, dass wir gar keine Zeit und Lust mehr hatten, andere Keller zu besuchen !

23. - 28. Februar 2006 Fasnacht
Bänkelnde Seeräuber auf Fasnachtskurs ! Wenn das keine gelungene Kombination ist !  Kostüme und Larven gefielen, die Schnitzelbänke sassen, die Guggen schränzten, die Wagen übertrafen alles Bisherige - und sogar Petrus meinte es mehr oder weniger gut mit uns.
Am Donnerstag ergänzte eine Neuendörfer Gruppe und der wohlbekannte "Einmoolig" unsere eigenen Schnitzelbänke. Der Wagenbau am Samstag lief wie geschmiert - dank guter Vorbereitung, Organisation und fachlicher Begleitung durch Pius. Mit dem besten Zunftwagen aller Zeiten marschierten wir dann in Hägendorf ein und lieferten das i-Pünktli zum grossen und bunten Hägendorfer Umzug. Am Samstag Abend ... na darüber schweigen wir lieber, weil ausserhalb des Zunftprogramms ! Am Sonntag strömte eine stattliche Zahl Kappeler und Kappelerinnen ins Dorf, um unseren eigenen Umzug zu sehen. Unsere drei eigenen Wagen, verschiedene Gastwagen, mehrere Guggen, einige Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und mehrere Einzelgruppen ergaben einen stattlichen und vorallem originellen Umzug. Damit war das anschliessende Beizenprogramm bestens eingeleitet. Unsere Schnitzelbänke kamen gut an und die verschiedenen lumpenliederlichen Zugaben auch ! Beim Schlussessen im frohsinnigen Dachstock liessen wir unsere musikalischen, verbalen und handwerklichen Leistungen nochmals Revue passieren. Am Montag, Dienstag und sogar Mittwoch (gäll HRK !) ging es dann im Gäu, Luzern, Hägendorf, in der Linde und im Zunftlokal fröhlich weiter; Einzelheiten sind mir (gottlob ?) nicht bekannt, weil ich am Montagmorgen nach Zermatt entfloh !
Der Kurs 2006 stimmte und wir blieben während der ganzen Fasnacht auf Kurs !
Fotos der Fasnacht 2006 >>


24.3.2006 Märzbott
Unser ZM1 präsentierte uns in einem ausführlichen Rückblick die guten und die verbesserungswürdigen Ereignisse der Fasnacht 2006. Wir nahmen zufrieden zur Kenntnis, dass es nicht allzuviel zu verbessern gibt, und gingen im Kreuz zum gemütlichen Teil über.

20. Mai 2006 Frühlingsfest
Das Frühlingsfest 2006, organisiert von Adi, Franz und Katrin, stand unter dem Motto "Typisch schwiizerisch". Eine bunte Schar eidgenössischer Biker, in Rot, Weiss und Militärfarben, von unten bis oben (und teilweise bis weit in die Dessous hinein) mit Schweizer Emblemen verziert, besammelte sich auf dem Schulhausplatz. Nach einem alpentümlichen Empfang ging es alpaufzugmässig in Richtung Härkingen, ins Logistikzentrum von Planzer. Zuerst eine kurze Besichtigung, dann einige Wettbewerbs am Hubstabler, Blumengebinde und Alphorn, und hie und da ein Glas Wein. Und wieder zurück nach Kappel, ins alte Feuerwehrlokal, wo uns eine phantastisch dekorierte 1. August-Landschaft ("Krüüzfäud-Käti" sei gedankt) erwartete. Heisshungrig stürzten sich alle auf das "quer durch die Schweiz" führende Büffet von H. Friedli. Aelplermakronen, Saucisson am Lauch, Rösti mit Brotwurscht, Cappuns, Coniglio con Polenta, Fälchlifilet und vieles mehr war zu geniessen. Und dann die Oskarverleihung als Höhepunkt: Gewinnerin der Wettbewerbe und damit neue Zunftkönigin wurde Bettina I (aus Gunzgen !!!). Sie löst Karin I (aus Riken !!!) ab und wird uns für ein Jahr bei (fast) allen Anlässen begleiten. Hoch lebe sie ! Ausgelassen und teilweise geradezu sennhüttenmässig (Pädi am Sch...örgeli, Rippu am Jodeln !) entwickelte sich der Abend weiter ... so lustig und gemütlich wie schon lange nicht mehr, bis schliesslich auch der letzte Sennejoggu und das letzte Sennetuntschi das Heu "obe-n-abe" gab und ins Bett verschwand. Danke den Organisatoren und Mithelfern, es war herrlich !
Fotos vom Frühlingsfest >>

 
Zunftherrenausflug 24.-25.6.2006 ins Wallis
Morgens in aller Herrgottsfrüh ging's los, Richtung Westschweiz, unter Führung von Thomi und Alex. Am Steuer des Busses der 'Profi'-Chauffeur, Unihockeyaner und (Noch-)Nicht-Zünftler Roger von Boningen. Auf direktem Weg nach Le Chatelard im Unterwallis. Dort umsteigen in die steilste Standseilbahn der Welt (87 %) und 700 m in die Höhe, wieder umsteigen in die kleine Panoramabahn mit dem sensationellen Ausblick auf den Mont Blanc und schliesslich mit der einzigartigen Minifuniculaire nochmals 150 m hoch zum Lac d'Emosson, einem der grössten Stauseen der Schweiz. Auf 2000 m Höhe, im Restaurant Au Barrage, gab's dann endlich etwas für den Magen. Aber lange ruhen liess man uns nicht. Nun kam der anspruchsvolle Teil, die Besichtigung der 180 m hohen und 550 m breiten Bogenstaumauer Emosson, unter kundiger Führung von Frau Cretton. Durch kilometerlange dunkle Stollen und Gänge tief in die Mauer und den Berg hinein. Mit einem mulmigen Gefühl, schliesslich befanden sich hinter der Mauer 230 Mio m3 Wasser und in unseren Köpfen einige Deziliter Walliser ! Später holte uns Roger ab und brachte uns runter nach Martigny, in die Weinkellerei der Orsat, wo wir uns sehr engagiert, konzentriert und kompetent durch die Weiss-, Rot- und Süssweine der Region Martigny hindurch arbeiteten. Im Motel des Sports rasch das Gepäck deponieren und ab in die Brasserie des Hotel Le Forum, wo wir unsere guten Tischmanieren unter Beweis stellen mussten. Nach all dem Ups und Downs und den Chasselas, Arvines und Flétries fiel uns dies nicht ganz leicht. Daher wechselten wir in eine Bar und spornten lautstark die Argentinier gegen Mexico an. Dann waren einige reif für's Bett, während andere - immer die Gleichen, namens BBB - noch Martigny rekognoszierten und von Bar zu Bar römische Ruinen suchen gingen.
Am anderen Morgen, zu unchristlicher Zeit, wieder in den Bus und ab Richtung Sion. Mit brummenden Schädeln und roten Augen ging's jetzt zum unterirdischen See von St Léonard. Die Kühle der Grotte half uns rasch wieder auf die Beine, und so griffen wir später im kleinen Maison Rouge in Sierre beherzt zum Weisswein. Einige Schlücke, und schon war die glückselige Stimmung des Vorabends wieder hergestellt. Nun waren wir bereit zum kulinarischen Höhepunkt, dem Raclette-Tasting im Chateau de Villa in Sierre. Erstaunt und überrascht stellten wir fest, dass Raclette eben nicht einfach Raclette ist und schon gar nichts zu tun hat mit den Migros-/Coop-Schmelzmassen, die wir üblicherweise als Raclette bezeichnen. Wir genossen die Leckerbissen und die herrliche Stimmung unter den Bäumen im Gartenrestaurant. Als wir dann spät nachmittags endlich in den Bus einstiegen, ging's keine 15 Minuten, bis die meisten schliefen und erst in Bern oder gar Kappel wieder erwachten. Thomi, Alex, Roger: Herzlichen Dank für dieses einmalige Erlebnis !

Fotos vom Zunftherrenausflug >>


Chilbi 2./3. September 2006
Das Wetter stimmte (Petrus ist halt doch ein Chappeler - zum Leidwesen der Hägedörfer !). Unsere Bar war wie immer phantastisch dekoriert (Dank sei Fritz, Kathrin und vielen anderen !). Die Bargirls und -boys gaben ihr Bestes, sogar einige Altherren und Altdamen trugen bei - und so war auch die diesjährigen Chilbi wieder ein Erfolg. Unsere Bränte-Villa ist zu einer festen Institution der Chilbi geworden, und sowas wie die benchmark für einige andere Chilbi-Bars.

 
Herbstbott 21.10.2006
Wie immer beginnt der Herbstbott damit, dass die aktuelle Zunftkönigin an ihrem Wohnort abgeholt wird. Diesmal geht es unter Führung des ZM2 mit ballonbehangenen Bahnpostwagen nach Gunzgen, wo uns Bettina I mit einem herbstlich geschmückten Empfangsbuffet überrascht. Leider haben wir nicht allzuviel Zeit, das offerierte Znüni zu geniessen, weil uns nach der Kür die Pflicht wieder nach Kappel zum Herbstbott ruft. Höhepunkt des diesjährigen Botts: Der bisherige Mäucher Sigi Jäggi wird in den Stand der Zünftler aufgenommen, Mario Rim und Dani Wyss bewerben sich erfolgreich als Mäucher. Daneben berichtet der Zunftmeister über die zahlreichen Höhepunkte des abgelaufenen Zunftjahres und erledigt alle anderen statutarischen Geschäfte. Der gesamte Zunftrat wird in seinen Aemtern bestätigt. Anschliessend geniessen wir im Frohsinn einen gemütlichen Abend, im Verlauf dessen Stefan und Pädu das Kostüm für die Fasnacht 2007 vorstellen. Oha ! Das wird eine bunte Fasnacht !
 
Martinstag 11.11.2006
Nachdem der Schreibende (leider) nicht teilnehmen konnte, weiss er auch nichts zu erzählen ! Wer da wohl aushilft ?





 



 
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